Kontrovers: Der Sustainability Transform Monitor 2026 im Detail und die hitzigen Reaktionen darauf! #101

Shownotes

Das sorgte prompt für heiße Diskussionen: Mitte Februar erschien der Sustainability Transformation Monitor 2026 und bot einige Reibungspunkte für Profis. Denn die Befragung von über 800 Unternehmen zeichnet ein fragmentiertes Bild - gerade bezüglich dem Thema Business Case und Wirtschaftlichkeit von Nachhaltigkeit. Kurios: Politische Vertreter:innen vom ganzen Spektrum zitierten anschließend daraus, um ihr jeweiliges Narrativ zu untermauern. Auch Podcast-Host Zackes muss nochmal eines seiner liebsten Narrative hinterfragen: Der vermeintlich kommende ESG-Druck aus dem Finanzsektor. Ist doch nicht so viel dran, wie er in bisherigen Folgen meinte?

Im Gespräch mit Podcast-Host Zackes Brustik ordnen zwei an der Studie beteiligte Profis die Ergebnisse ein: Manuel Reppmann von der Uni Hamburg hat den STM mit aufgebaut und Incken Wentorp, Nachhaltigkeitsleiterin der Zech Gruppe, ist über die Peer School for Sustainable Development daran beteiligt. Zudem ist sie jemand, die die Studienergebnisse täglich in der Unternehmenspraxis spürt.

✅ Warum sehen viele Unternehmen den Business Case für Nachhaltigkeit noch nicht – und was hilft dagegen? ✅ Wie viele der Unternehmen außerhalb des neuen Scopes werden freiwillig weiter reporten? ✅ Wie repräsentativ ist der STM wirklich - auch im Vergleich zu anderen Studien?

Eine Folge für alle, die das Narrativ rund um Nachhaltigkeit glaubwürdig mitgestalten und den aktuellen Herausforderungen mit echtem Pragmatismus begegnen wollen.

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SHOWNOTES

Hier gehts direkt zum Download des Sustainability Transformation Monitor 2026: 🔗 https://www.sustainabilitytransformation.org/download-stm/

Dr. Manuel Reppmann forscht als Post Doctoral Researcher an der Professur für Sustainable Business der Universität Hamburg zu Themen rund um die Nachhaltigkeitstransformation von Unternehmen. Er hat den STM mit aufgebaut. 🔗 https://www.linkedin.com/in/manuel-reppmann/

Incken Wentorp ist Leiterin Nachhaltigkeitsentwicklung / Head of Sustainability bei der Zech Group SE. Zudem engagiert sie sich als Teil der Peer School for Sustainable Development. 🔗 https://www.linkedin.com/in/inckenw/

Über Podcast-Host Zackes Brustik & GEWINNE ZUKUNFT: 🤝 Vernetze dich mit Zackes auf LinkedIn und werde Teil der Diskussion! 🔗 https://www.linkedin.com/in/moderator-zackes-brustik/

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Transkript anzeigen

00:00:03: Wenn in dieser Studie Nachhaltigkeitsverantwortliche angegeben haben, in unserem Unternehmen wird der Business Case gerade nicht gesehen.

00:00:10: Dann ist das ja erstmal ein Fakt und das fand ich so spannend zu sehen wie grade die Bubble der Nachhaltigkeit Menschen und da sind wir alle drin damit umgeht.

00:00:19: wenn mal Ergebnisse aus einer Nachhaltighatsstudie kommen die sagen es ist nicht alles schön und wir tanzen auf rosa Wolken und jeder sieht den Business Case Und dann ist doch die Frage Wie geht man mit diesen Ergebnissen um?

00:00:30: Und da ist es, glaube ich gut.

00:00:31: Wenn wir diese Debatte anstoßen und einfach auch sie weiterzudenken, voneinander zu lernen, Forum zu schaffen oder Best Practices teilen... ...weil ich glaube das ist nicht eine Frage von gibt's im Business Case ja oder nein?

00:00:40: Also den gibts auf jeden Fall!

00:00:41: Da brauchen wir nicht drüber diskutieren.

00:00:42: die Frage ist ja nur wie erreicht ihn als Unternehmen.

00:00:45: Und ich glaub' da ist jetzt immer ne sehr sehr sehr individuelle Unternehmensrealität abhängig von meiner Branche ob ich produziere oder nicht.

00:00:51: wer sind meine Kunden?

00:00:53: Wie bin ich finanziert?

00:00:54: Bin ich auf Bankenfinanzierung angewiesen?

00:00:55: über so viele verschiedene Hebel kann ja mehrwert entstehen Und deshalb hilft, glaube ich, einem einzelnen Unternehmen diese ganzheitliche Betrachtung.

00:01:03: Gibt es jetzt den Business Case oder nicht?

00:01:04: Ich glaube relativ wenig.

00:01:05: Ich glaube dieses Ergebnis was wir da berichtet haben, hilft eher so ein bisschen der öffentlichen Debatte und vielleicht auch als Signal Richtung Politik.

00:01:13: Mensch!

00:01:13: Was war denn da

00:01:14: los?!

00:01:15: Mit dem Februar kam der neue Sustainable Transformation Monitor raus und hat direkt für Kontroversi gesorgt.

00:01:20: Eineseits innerhalb der Bubble ging es auf LinkedIn wirklich hoch her – was ist denn da dran an diesen Zahlen?

00:01:26: Geht das jetzt nach vorne mit dem Thema Nachhaltigkeit, geht es völlig nach hinten?

00:01:30: Da waren wir uns irgendwie nicht so einig wie die Zahlen zu interpretieren sind.

00:01:33: Auch ganz spannend in den Bericht treffen Reale und Finanzwirtschaft aufeinander!

00:01:37: Und ist da in der Finanzwirtschaft wirklich so viel Druck hinter dem Thema-Nachhaltigkeit wie wir uns erhoffen?

00:01:41: oder vielleicht doch

00:01:42: nicht?!

00:01:43: Und ganz klar auch – Thema Business Case scheint echt der große Schmerzpunkt für alle zu sein.

00:01:48: Warum ist das so und wie könnte man das lösen?

00:01:52: völlig random, warum hat sogar die AFT auf dem Report zitiert?

00:01:56: Also ich glaube wir haben richtig viel zu besprechen.

00:01:58: Daher freue ich mich gleich zwei Menschen an Bord zu haben, die an dem Report beteiligt waren.

00:02:03: zum einen Manuel Rebmann von der Uni Hamburg hat den STM mitentwickelt.

00:02:07: einer der vier großen Partner hinter auch dem Sustainable Transformation Monitor.

00:02:11: da ist nämlich die Mercator Stiftung beteilig die Mertholdsmannstiftungen die Uni Hamburg und die Pierskull vor Sustainable Development für Letztere im Rennen und eben auch am Report beteiligt Inken Ventorp.

00:02:24: Sie ist auch zusätzlich noch bei der Zechgruppe.

00:02:26: oder was heißt zusätzlich?

00:02:27: Ist eigentlich ihr Hauptjob und ich glaube, er nimmt sie auch ordentlich im Beschlag da es die nämlich Leiterin für das Thema Nachhaltigkeit baut das auf entwickelt.

00:02:34: dass das heißt steckt in ganz vielen Themen drin Die auch im Report immer wieder auftreten und kann dann wirklich aus ihrer Praxis aus dem Nähkästchen plaudern, wie sie bei der Zechgeruf diese Themen angehen.

00:02:45: Und zum Beispiel das Thema Business Case für sich hier und da schon gelöst haben.

00:02:49: Es wird dann wieder eine Folge wo wir einerseits wirklich den Überblick in die Branche bekommen damit ihr wisst, wie eure Wettbewerber unterwegs sind ob die dran bleiben beim VSEmE oder nicht?

00:02:58: Dann schauen wir ganz im Video rein, wie ihr vor euchem und der Organisation das ein oder andere Thema lösen könnt mit einem eurer Piers!

00:03:04: Ich freue mich mega drauf Wenn euch das Ganze zu schnell geht und ihr strukturiert nachlesen wollt über welche Zahlen und Grafen wir uns unterhalten, dann klickt auf die Links zum STM in den Shownotes.

00:03:12: Ich habe sowohl den langen Gericht als auch den Executive Summary Filling.

00:03:16: Und damit herzlich willkommen Bei Gewinne Zukunft, dem Nachhaltigkeits-Podcast der Pioniere und Professionals.

00:03:22: Mein Name ist Zuckers.

00:03:22: ich freue mich mega euch mit an Bord zu haben als Hörende!

00:03:25: Ganz wichtig wenn ihr irgendjemanden kennt wo ihr das Gefühl hättet Mensch für diese Personen, für diese Kolleginnen werder Podcast echt in Bereicherung empfiehlt den weiter Und wenn ihr nichts verpassen wollt abonniert auch noch den newsletter.

00:03:36: zackes dot com slash newsletter Pack ich wirklich so knapp einmal im Monat alle Infos rein, die es nicht in den Podcast schaffen.

00:03:46: und das sind schon einige.

00:03:48: Los geht's!

00:03:50: Mensch herzlich willkommen Manuel.

00:03:52: frisch aus dem Urlaub habe ich gehört?

00:03:54: Dann wirst du gut informiert.

00:03:55: Zackes

00:03:55: Du warst in Lagos.

00:03:56: ne also eine schöne Reise gehabt.

00:03:58: ist so erholt an einem Freitag machen wir die Aufnahme habe ich glaube ich selten meine Gäste Und auch mit an Bord.

00:04:04: Inkeln war nicht im Urlaub sondern hat bis gestern Nacht um zwölf noch gearbeitet.

00:04:07: was war da los?

00:04:09: Ja, wir haben eine große Veranstaltung im Juni und da muss man manchmal auch etwas länger dran sitzen.

00:04:14: Also vielleicht bin ich nicht ganz so erholt wie Manuel, aber ich glaube das passt.

00:04:17: Der Unterschied könnte nicht größer sein, Ingen, glaub' ich!

00:04:20: Der

00:04:20: Unterschied könnt ihr nicht größers sein?

00:04:22: Ich glaube wir können alle die Uni Hamburg einordnen.

00:04:24: Wichtig bei dir Manuel.

00:04:25: du hast auch noch wirklich nicht nur wissenschaftliche Erfahrungen bis jetzt mittlerweile Postdoc sondern hast doch in der Beratung gearbeitet, hast auch in der Bank gearbeitet.

00:04:33: also du kennst wirklich auch die Praxis.

00:04:35: Ingen bei dir wichtig.

00:04:36: nicht alle kennen vielleicht die Zechgruppe eines der großen Bauunternehmens.

00:04:39: wahrscheinlich in Deutschland vor allem in Norddeutschlands sitzen in Prämen Feldern unterwegs, also ihr Baut-Gebäude.

00:04:46: Ihr Betreibgebäude und ihr habt dann auch einen großen Arm rund um Hotels und Spars und dergleich noch viele andere Sachen sogar auch eine Rederei und so.

00:04:52: aber ich glaube das wird dann zu komplex wichtig.

00:04:55: in welcher Größenordnung seid ihr unterwegs?

00:04:57: Fast fünfzehntausend Mitarbeitende vierundhalb Milliarden Umsatz also ein gewichtiges Unternehmen würde ich sagen.

00:05:03: wahrscheinlich du hast alle Nachhaltigkeitsthemen die man sich nur wünschen kann auf deinem Tisch oder von Kreislaufwirtschaft bis zu Reporting und Aggregieren von Daten und haste nicht gesehen.

00:05:13: Ja, das stimmt.

00:05:14: Also unsere drei geschäftsreiche Building Real Estate und Hotel – das ist korrekt!

00:05:17: Da könnte man jetzt auch ganz viel auf den Weg listen.

00:05:19: Projektentwicklung... Wir bauen nicht nur Gebäude wir bauen auch Tunnel.

00:05:23: also wir bauen eigentlich alles was man gefühlt bauen kann.

00:05:27: aber wie du gesagt hast wenn wir da ins Detail gehen dann Sitzen wir morgen noch.

00:05:32: Das heben wir uns auf für später im Podcast, wenn es um das Thema Business Case geht.

00:05:35: ganz wichtig!

00:05:36: Was war da los an Counterverse?

00:05:37: Manuel holen mich mal ab weil ich habe gesagt irgendwie auch in meinem Bekanntenkreis.

00:05:41: ah ich mache eine Folge zum STM und dann kam sofort Reaktion.

00:05:43: Ah das hab' ich auf LinkedIn gesehen, da habe ich mich direkt gebieft in den Kommentaren also gebift freundlich.

00:05:49: Ich glaube ihr habt das dann auch in die Welt aufgelöstet.

00:05:51: Warum ist innerhalb der Bubble?

00:05:53: Warum hat dieser diesjährige Report anscheinend manche Menschen so getriggert?

00:05:57: Das ist ein guter Icebreaker,

00:05:59: z.B.,

00:06:00: können wir direkt mal reingehen?

00:06:01: Ja und wir haben uns erstmal glaube ich über viel Aufmerksamkeit gefreut.

00:06:04: das ist ja auch Sinn und Zweck der Studie.

00:06:06: Wir haben auch gleichzeitig beobachtet dass auf LinkedIn manche Ergebnisse heiß diskutiert wurden wie du schon gesagt hast.

00:06:14: da werden wir vielleicht gleich nochmal ein bisschen detaillierter drauf eingehen.

00:06:17: das ging zum Beispiel um die Frage wo es der Business Case bei dem Thema Nachhaltigkeit.

00:06:21: eine andere Frage an die ich mich erinnere, die wir diskutiert hatten war inwiefern Unternehmen, die Scope wurden von das CSID planweit zu reporten.

00:06:31: Wie hoch ist da wohl so die Quote?

00:06:32: Können wir gerne gleich detaillierter darauf eingehen.

00:06:34: Wir hatten auf jeden Fall gute Diskussionen als zum Thema.

00:06:36: Ich glaube, dass tut dem Thema insgesamt auch gut.

00:06:39: Ich glaub der STM ist auch eine kleine Erfolgsgeschichte.

00:06:42: Wer hat jetzt nicht in die Verlegenheit fallen, die Stuhl jetzt noch mal ausführlich vorzustellen?

00:06:46: Vielleicht packst du einen Link in die Show Notes oder so, dann können die Zuhörenden sich die Schwier-Wendern nicht bekannt gerne auch mal anschauen.

00:06:52: Ich glaube vielleicht nur ein Einsatz gesagt wir befragen seit mehreren Jahren Unternehmen der Realwirtschaft und der Finanzwirtschaft und da Banken und auch Investoren zu dem Transformationsfortschritt also Nachhaltigkeitstransformation und interessieren uns vor allem für dieses Zwischenspiel.

00:07:07: wie kann die Transformation finanziert werden?

00:07:09: Wie gelingt das?

00:07:10: was sind Hürden, was sind Treiber?

00:07:12: Und über die letzten Jahre, wir haben mal in dem Projekt angefangen.

00:07:16: Da haben wir noch Sustainability Management Monitor mit einfünfzig Teilnehmenden.

00:07:21: Das waren ausschließlich Nachhaltigkeitsverantwortliche.

00:07:24: Und jetzt sind wir einige Jahre weiter mit dem SCM-Sächsenszwanzig und haben jetzt achthundert zwanzig Unternehmen, die teilnehmen.

00:07:33: Ja da

00:07:33: würde ich direkt einsteigen weil das ist ja auch genau so einer der Schmerzpunkte zumindest und du kannst mir gerne sagen wie es aufgelöst hat.

00:07:40: Das war nicht unter einem Posting von dir sondern ich glaube von Andreas Rasche Professor in Dänemark an der Uni ist, der halt ein paar Zahlen gepostet hat.

00:07:47: Und da war die Frage, ist das wirklich repräsentativ?

00:07:49: Weil du hast gesagt ihr habt so über acht hundert Organisationen befragt.

00:07:53: Das sind dann aber auch gerade mal drei Prozent der fünfzehntausend Unternehmen wie eigentlich hätten reporten sollen also wie repräzentativ es wirklich so die Samples sei Und weil ihr habt ursprünglich auch mit Baum gepartnert und dergleichen, also seid ja einfach durch die beteiligten Partnern schon eh zu sehr in einer Bubble von den Unternehmen, die intrinsisch motiviert Nachhaltigkeit schon länger vorantreiben.

00:08:13: Also ist das wirklich repräsentativ?

00:08:16: Vielleicht um nochmal auf die Frage auch konkret einzugehen.

00:08:18: Wir hatten darüber diskutiert auf LinkedIn wie hoch es wohl die Quote von den Unternehmens, die auch zukünftig berichten werden.

00:08:24: Ich glaube was man zuerst einmal sagen kann Ich zumindest kenne noch nicht die Studie, die uns die Wahrheit in Anführungsstrichen liefert und vieles wird sich auch erst in der Zukunft zeigen.

00:08:33: Das heißt was wir gerade so machen ist ein versuchten Ausblick zu geben.

00:08:37: wie könnte es jetzt weitergehen?

00:08:38: Und was sagen die Unternehmen uns wie sie momentan planen?

00:08:44: Wir haben ausgerechnet für die WAVE zwei, für die wir uns jetzt insbesondere in unserer Schule interessiert haben.

00:08:50: Die nach Nierzing-Kriterien nicht mehr berichtspflichtig sind, dass uns ungefähr seventy fünf Prozent zurückgemeldet haben, dass sie eine Berichterstattung in den nächsten Jahren planen also kann im nächsten Jahr sein, kann übernächsten Jahr sein war noch immer von dem Discord Unternehmen und von diesen Seventyfünf Prozent sind ungefähr die Hälfte Erstberichterstatter und ungefähr die andere Hälfe Folgebericht erstatter.

00:09:13: Also haben schon Erfahrung in der Nachhaltigkeit durch das Stadion.

00:09:15: Das war unser Ergebnis Und genau dazu gab es in einem oder anderen Kommentar, dass das Ergebnis möglicherweise zu optimistisch ist.

00:09:22: Weil einfach aneknotische Erfahrungen von manchen die täglich an dem Thema arbeiten weil sie zum Beispiel eine Nachhaltigkeitsberatungssoftware am Markt gebracht haben von den Mandaten, die sich vielleicht betreuen und andere Rückmeldung kriegen.

00:09:34: und grundsätzlich ich teile diesen kritischen Umgang mit den Daten und das machen wir ja auch wenn wir die Ergebnisse bekommen.

00:09:40: erstmal berichten wir erst mal nur das was uns die Unternehmen sagen.

00:09:42: Und dann setzen wir uns im zweiten Schritt auch innerhalb der Studie selbst und auch in vielen Panel-Diskussionen, die wir führen den Ergebnis kritisch auseinander.

00:09:50: Wir versuchen diesen Problem zu entgehen dass wir einen positiven Bayes haben oder zu sehr an die Nachhaltigkeitsbabel gebayst sind indem wir immer mehr jetzt auch große Industrieverbände, große Wirtschaftsverbände in Deutschland in den STM reinholen.

00:10:03: das hat in den letzten Jahren schon sehr gut geklappt.

00:10:05: Der VDMA, der Chemieverband und auch viele andere, die jetzt hinzugekommen sind, Textil- und Mode.

00:10:11: Und auch in diesem Jahr und im nächsten Jahr weiter hinzukommen werden.

00:10:14: Damit versuchen wir diesen Bias zu entgehen.

00:10:16: Grundsätzlich muss man aber sagen jede Studie hat gefühlt irgendeine Art von Bias mal mehr oder weniger ausgeprägt.

00:10:23: Deshalb ist es immer wichtig dass jeder der die Ergebnisse hat, die ihn die Hand nimmt und auch selber nochmal für sich kritisch evaluiert.

00:10:29: Und vielleicht noch einen letzten Satz.

00:10:31: Es fand ich auch ganz spannend.

00:10:32: mit Andreas, also Andreas Rasche bin ich natürlich auch regelmäßig in Kontakt, wir hatten die Ergebnisse auch diskutiert.

00:10:36: Er hat ja letztens ein Posting rausgebracht wo er selber eine Schätzung gemacht hat.

00:10:41: Da sahen die Werte auch ein bisschen anders aus.

00:10:43: Er hatte da unterschiedlichen Wave I und Wave II, die schon Reportingserfahrungen haben und dann halt nochmal Wave II ohne Reporting-Erfahrung Und ich glaube bei der WF-II ohne Reporting Erfahrung, wenn ich das richtig erinnere hatte also eine Range von fünf bis achtzehn Prozent in Aussicht gestellt die dort weiter berichten.

00:10:58: Wenn nicht die Zahlen, die er gepostet hat, richtig verstanden haben und bei denen die WF II die schon Erfahrungen hatten.

00:11:03: Achtzig bis neunzig.

00:11:04: Also dann sehr großer Unterschied.

00:11:06: und in einer Gesamtspannung glaube ich sagt der dreißig bis dreiundvierzig Prozent der Unternehmen werden von den Diskoppen irgendwie weiterberichten und also du siehst ganz unterschiedliche Zahlen am Markt.

00:11:16: Ich glaube, es ist jetzt auch eine von Osapiens rausgekommenes Studie und

00:11:19: da muss ich mal kurz rein genau Osapians hat die ich glaub diese mit neunzig Prozent ins Rennen gegangen.

00:11:24: Ja, genau.

00:11:25: Da

00:11:25: kann man jetzt natürlich unterstellen dass sie dank ihres Produktes auch besonders gebeist sind.

00:11:30: aber ich sage mal den Beispiel direkt zu denken das ist ja gar nicht so einfach Dann irgendwie zu sagen, worauf gucke ich denn?

00:11:36: Und gerade bei dir ist ja auch spannend.

00:11:37: Du hast ja die Erfahrung aus deinem Unternehmen heraus und kennst den ganzen anderen Branchenwettbewerber mit denen hier oder Mitbewerbern mit denen ihr unterwegs seid und die Zahlen aus dem Report.

00:11:47: also wie hast du das für dich vereint?

00:11:49: Ja also erstmal ist es ganz spannend weil man sieht das natürlich aus einer sehr wissenschaftlichen Perspektive und Ich muss sagen ich sehe das sehr klar im Sinne von wir haben hier eine Studie ... bekommt täglich Studienanfragen in meinen E-Mail-Posts-Eingang von diversen Beratungen, Firmen und

00:12:07: Co.,

00:12:07: die uns immer was fragen wollen als Nachhaltigkeitsverantwortliche.

00:12:10: Der STM muss man sagen ist für die einzigen mir bekannte Studie... ...die nicht irgendein Verkaufsentreste darin hat.

00:12:17: also wir sind keine Beratung die dann die Ergebnisse nimmt um unser Beratungsangebot anzupassen sondern der STM wie du ja vorhin auch schon gesagt hast ist wissenschaftlich hinterlegt und in dem Sinne so neutral wie es geht mit einer Uni, einem Verein für Nachhaltigkeitsverantwortlichen und von zwei Stiftungen die dahinter stehen.

00:12:36: Und das finde ich ganz wichtig erstmal zu betonen weil das unterscheidet.

00:12:40: und jetzt hat man Ergebnisse von achthundert Unternehmen und dann geht auf link in die Diskussion los und es kommen Kommentare und Posts und teilweise muss ich auch sagen schon ganz frech geschrieben, die diese Ergebnisse anzweifeln oder die nicht wahr haben wollen weil sie ihre eigenen Meinung nicht entsprechen.

00:12:56: Ja so nach dem Motto aber es gibt doch ein Business Case für Nachhaltigkeit.

00:12:59: ja ich persönlich als Privatperson sehe auch ein Business case für Nachaltigkeit.

00:13:04: Aber wenn in dieser Studie Nachhaltigkeitsverantwortliche angegeben haben in unserem Unternehmen wird dieser Business Case gerade nicht gesehen dann ist das erst mal ein Fakt und das fand ich so spannend zu sehen wie grade die Bubble der Nachhaltighats Menschen und da sind wir ja alle drin.

00:13:20: Damit umgeht, wenn mal Ergebnisse aus einer Nachhaltigkeitsstudie kommen die sagen es ist nicht alles schön und wir tanzen auf rosa Wolken und jeder sieht den Business Case.

00:13:29: Und dann ist doch die Frage wie geht man mit diesen Ergebnissen um?

00:13:32: Weil ich kann auch aus meiner Erfahrung ganz klar sagen nein nicht jeder sieht diesen Business Case beispielsweise und diese Antworten die im STM dieses Jahr gegeben wurden haben für mich alle aus meinem Berufsalltag heraus sehr viel Sinn ergeben Unabhängig davon, was ich mir persönlich vielleicht wünsche oder erhoffe oder denke.

00:13:51: Es gibt einige heiße Themen die wir diskutieren können in unserer Bubble.

00:13:54: Der Austausch ist so wichtig wie nie und eine beste Momente dafür kommt schon im Juni!

00:13:58: Wenn ihr Teil meiner kommunierendliche Seite habt ihr die Chance kostenlos dabei zu sein?

00:14:02: Also bleibt dran für meinen kurzen Shoutout an dem Werbepartner dieser Folge, den es aus Denibility sammelt.

00:14:06: Ich darf ja einige Veranstaltungen moderieren im Nachhaltigkeitsbereich und ich glaube, ich kenne wenige die einerseits so jung sind.

00:14:12: Und mitten im Omnibus und dem ganzen Rollback Sora Sand wachsen!

00:14:15: Der Sustainability Summit ist am vierten und zwanzigsten Juni erst das dritte Mal am Start und schon in der dritten Location diesmal in der Messe Hamburg weiß ihr einfach jedes mal größer werden.

00:14:25: Woran liegt es?

00:14:26: Ich habe das Gefühl, es ist eine der wenigen Veranstaltungen die es wirklich schafft aus ganz ganz vielen deutschen Mittelständlern und großen Unternehmen.

00:14:32: Die Verantwortlichen dazu bewegen hinzukommen.

00:14:35: Das heißt wir reden nicht nur innerhalb der Bubble von den Lösungsanbietern sondern wirklich mit den Menschen die das Ganze dann in ihren Unternehmen umsetzen.

00:14:43: Und auch auf der Bühne ist es echt super breit aufgestellt.

00:14:45: Du hast am einen Ende jemanden wie Emé van Baal, die einmalige Pressgesprächerin in der letzten Generation, die über ihre neue Organisation berichten wird.

00:14:51: Auf der anderen Seite hast du wirklich große Unternehmen wie Dr.

00:14:54: Edgar Nespresso oder Tom Taylor bei denen wir garantiert auf das eine oder andere kritisch sehen.

00:14:58: Alle kommen aber zusammen für den gemeinsamen Austausch!

00:15:01: Mitten drin viele Menschen, die auch aus meinem Podcast kennt zum Beispiel Rebecca Weigold von Hans Grohe, Hannah Helmke vom Right Based on Science Oder Menschen, die auch schon beim Hamburger Sustainability Summit super oft.

00:15:11: dabei waren zum Beispiel Farah von Japsen und Jessen.

00:15:13: Also für mich wird das wirklich ein Highlight ganz viele Menschen zu treffen, die ich sonst irgendwie nur auf LinkedIn anschreibe, die aber richtig tief in den Themen drinnen stecken.

00:15:22: Parallel findet übrigens auch der Procurement-Summit statt.

00:15:24: also eine super Übersteitung!

00:15:25: Alle Infos unter sustainabilitysummit.de.

00:15:28: Und jetzt kommt der Kicker für alle, die Teil meiner Newsletter Community sind.

00:15:31: mit der nächsten Ausgabe habt ihr die Chance zweimal je ein Freiticket zu gewinnen.

00:15:36: Der nächste Newsletter kommt circa am fünften oder sechsten Mai raus.

00:15:44: Jetzt sind wir schon mittendrin.

00:15:50: Ich glaube, damit wir da die Zuhörenden, die den STM nicht gelesen haben abholen müssen wir wahrscheinlich das Ganze jetzt mit den konkreten Ergebnissen unterfüttern.

00:15:57: Der STM ist relativ lang aber Manuel es sind ja jetzt schon zwei Monate her.

00:16:01: also ich glaub du hast beste Übung das ganze in eine Elevator Pitch zu packen und ich sage mal in zwei Minuten die wichtigsten Erkenntnisse zu teasern.

00:16:08: Also worauf hat sich Ingen gerade bezogen?

00:16:10: Was waren so diese Ergebnisse, die vielleicht ernüchternd waren?

00:16:13: Den Gedanken, den ich vor die Klammer ziehen möchte Eigentlich ganz interessant ist, wenn man mal auf die Pressemitteilungen zu der Studie über die letzten Jahre schaut und die Headline also maßgeblich auch geprägt durch die Battlesman-Schiftung, durch die dortige Presseabteilung.

00:16:28: war immer und auch sehr langweilig über die letzten Jahre.

00:16:30: Nachhaltigkeit wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger, beim STM- Twenty-Zwei.

00:16:33: Dann kamen Nachhaltigkeiten in der Wirtschaft immer wichtiger – das war der STM Twenty-Dreien.

00:16:37: Dann bekam STM Vierundzwanzig große Mehrheit der Unternehmen Rückennachhaltigkeit ins Zentrum.

00:16:42: Also es war so eine lineare Geschichte, die man erzählen konnte.

00:16:45: Und jedes Jahr wurde alles irgendwie ein bisschen mehr Klimaziele, mehr das, mehr dass, mehr verantwortungs- und Vorstandsebene.

00:16:51: Und in den Fünfzehnzig, der die Daten aus Vierunzwanziger, also Ende Vierunswanziger erhielt mal zum Jahresende Zum Gegensatz, der hat schon so ein bisschen gebröckelt in den Zustimmungswerten zu verschiedenen Fragen die wir gestellt haben.

00:17:04: Und dann jetzt der SDN-Sechzenzwanzig hat auch das volle Ausmaß durch Omnibus und anderes gezeigt.

00:17:10: Da ergibt sich eben ein sehr fragmentiertes Bild an manchen Stellen... hält das Fundament, wie wir das so nennen aus Zielen, Verantwortlichkeiten, internen Strukturen Abteilungen die so geschaffen wurden.

00:17:20: Aber an einigen Sachen sehen wir halt auch eine klare Rückwärtsentwicklung vor allem bei den eher wahrnehmungsbezogenen Fragen Wie wichtig ist das Thema gerade in deinem Unternehmen?

00:17:28: Spielt das eine Rolle wenn du mit einer Bank sprichst und so weiter?

00:17:30: Die fragen haben jetzt auch schon mehrere Jahre hintereinander gestellt Und da sind wir halt klare rückläufige Tendenzen und unter anderem auch eben diese verhaltenen Antworten zum Business Case.

00:17:40: Und jetzt der Elevator-Pitch ist sozusagen, man öffnet mehr Tür und Tor sich einzelne Indikator noch raus zu picken.

00:17:46: Und damit eine bestimmte Geschichte auch zu erzählen weil es eben nicht mehr so einseitig linear ist sondern also fragmentiert die Ergebnisse und auch anspruchsvoller in der Deutung.

00:17:54: Und das eröffnet du hast ja auch im Eingang gesagt Zagels natürlich auch politischen Handelnden mehr Möglichkeiten die Studie auf für sich zu nutzen in jeder Richtung sozusagen.

00:18:05: Das beobachten wir sehr aufmerksam.

00:18:06: Der Elevater-Pitched ist sozusagen die Ergebnisse.

00:18:09: kurz zusammengefasst, ein bisschen auf das Bezogen was ich gerade schon gesagt habe.

00:18:12: Priorität sinkt in vielen Unternehmen.

00:18:14: ungefähr viermal mehr Unternehmen als im Vorjahr geben das an dass die Priorität zurückgegangen ist.

00:18:20: wir sehen gleichzeitig die Strukturen oder das Fundament wie wir es nennen das Held bei denen durch uns befragten Unternehmen zumindest.

00:18:27: also wir sehen jetzt keinen substanziellen Rückbau oder kein großen Backlash das in der Breite sage ich mal der Unternehmabteilung komplett wieder verschwinden oder Verantwortlichkeiten weggehen.

00:18:37: Anekdotisch kann ich sagen Bei der Befragung, ich bin ja auch mit unfassbar vielen Unternehmen dann immer in Kontakt übers Jahr gesehen.

00:18:43: Natürlich kriege ich auch die Anekdoten wo mir Leute geschrieben haben.

00:18:46: Man und meine Stelle gibt es nicht mehr Ich kann dieses Jahr nicht teilnehmen.

00:18:48: Ich geb den Kontakt von wem anderen bei mir im Unternehmen.

00:18:51: Also das kann ich aneknotisch alles erzählen oder teilen diese Wahrnehmungen teilweise aber in der Breite sehen wir dass Fundament hält.

00:18:58: Wo wir sehen wo sich Unternehmen noch schwer tun ist halt in der Umsetzung.

00:19:01: also Es ist momentan einfach kein transformationsfreundliches Umfeld.

00:19:04: Das geben die Unternehmen uns ganz klar zurück.

00:19:06: Wir sehen auf der einen Seite, dass oft ein Wirtschaftlichkeitsproblem besteht.

00:19:09: Im Hier und Jetzt in der Zukunft kann das anders sein aber oft wurde uns gesagt im Hier-und-Jetzt fehlt der Business Case Und wir haben immer gesagt Der Business Case ist dann da wenn der Mehrwert der finanzielle die Kosten übersteigt.

00:19:20: Da können wir gleich vielleicht nochmal ein bisschen tiefer gerade einsteigen weil es ist glaube ich etwas wo man jetzt noch mehr zu diskutieren könnte Und die Planungsunsicherheit ist halt groß.

00:19:27: Das ist der zweite Punkt in der Wirtschaftlichkeit, weil halt politische Verschiebungen, die wir gerade haben auch durch das regulatorische Umfeld was sich verschoben hat einfach mehr Komplizität schafft und mehr Verunsicherung und auch dass es sozusagen Gift für Transformationen und das haben die Unternehmen ganz grad zurückgespielt, dass es einfach ein unattraktives ich sage mal Rendite Risiko oder Sicherheitsprofil ist für bestimmte Investitionen und deshalb stagniert das Thema an meinen Stellen nicht an allen aber an manchen.

00:19:51: Das sieht man zum Beispiel auch beim Thema Klima.

00:19:53: Transitionspläne sind nicht mehr geworden, sind genauso viele wie im letzten Jahr.

00:19:57: Und immer dann wenn es in die Umsetzung gilt sehen wir das ist einfach schwierig wird bei vielen Unternehmen.

00:20:02: Ich habe

00:20:03: gerade auch noch mal auf die Zahlen geguckt.

00:20:04: Neunzig Prozent kennen ihre CO-Zweidaten nur dreißig Prozent der neunzwanzig.

00:20:10: Er haben einen Transitionsplan und dann bleiben nur noch diese mickrigen fünfzehn Prozent, die tatsächlich auch an Tracks hinzuirren ziehen?

00:20:15: Das ist schon richtig ernüchternd würde ich sagen.

00:20:17: traurig!

00:20:18: Und das ist ja nur das Thema Decarbonisierung da reden wir noch nicht über alle anderen Aspekte von Nachhaltigkeit.

00:20:23: Wobei ich auch sagen muss, wie traurig ist das wirklich?

00:20:26: Weil ich kann zum Beispiel nur für uns sprechen.

00:20:30: Wir haben ja auch erst mal überhaupt die Datengrundlage schaffen müssen in den letzten Jahren um unseren CO²-Fußabdruck auch wirklich so zu messen, wie wir uns das vorstellen.

00:20:39: Ja und es war jetzt nicht so dass das alles irgendwie auf dem Tisch lag und fertig waren bereit war Die Prozesse da waren, die Datenverfügbarkeit da waren etc.

00:20:47: Und man muss natürlich auch sagen Da haben sich viele Unternehmen in den Letzten Jahren überhaupt erstmal auf den Weg gemacht diesen CO² Fußabdrucks in einer Qualität hervorzubringen, dass man da was draus lesen kann und das das nicht nur geschätzte Daten sind auf denen der Büro ruht.

00:20:59: Und dann ist natürlich schon die Frage, wenn man das erstmal alles aufgesetzt hat, dann geht es ja überhaupt auch mal dran zu schauen, okay, was davon kann ich jetzt ganz konkret beeinflussen?

00:21:09: Es gibt viele Unternehmen wo's einfach im Scope drei liegt.

00:21:13: Dann ist natürlich auch wieder die Frage auch da wie kann ich das beeinflussend?

00:21:17: also ich muss sagen... Die Antworten, ich find sie ehrlich gesagt gar nicht so traurig.

00:21:23: fairerweise realistisch aktuell, würde ich mir das anders wünschen.

00:21:28: Ja höre ich trotzdem gleichermaßen von vielen Unternehmen wie es eben abläuft in der Erstellung auch eines Klimatransitionsplans.

00:21:36: Der lässt sich ja nicht von einem Tag auf dem nächsten erstellen.

00:21:40: vielleicht muss man da auch ein bisschen... Ich würde sagen Geduld haben, bzw.

00:21:45: auch ein bisschen Verständnis dafür.

00:21:47: wo sind Unternehmen eigentlich gestartet?

00:21:49: und da haben wir ja wirklich einen sehr großen Anschub gesehen in den letzten Jahren wie sich alle auf den Weg gemacht haben.

00:21:56: Wirtschaftsargument inkeln, also wir machen uns auf den Weg.

00:21:58: Wir brauchen Zeit und das heißt kann man ja auch das Fazit ziehen?

00:22:02: So ehrlich muss man sein die Unternehmen hätten sich jetzt nicht auf dem Weg gemacht wenn ich der regulative Druck da gewesen.

00:22:06: Das heißt dann ist halt die nächste Frage okay Jetzt haben sie sich auf einen weggemacht aber was bleibt davon noch übrig Wenn diese Verbindlichkeit auch regulativ wegfällt?

00:22:14: naja laut stm Haben seventy Prozent der Unternehmen gesagt Die Nicht mit CS erdeblich sind dass Sie trotzdem weiterhin berichten wollen.

00:22:22: Also das ist doch schon für sich mal eine Aussage.

00:22:24: oder

00:22:25: Also vielleicht kann ich noch eine Fußnote an das Transitionsplan-Thema machen, weil Transitionspläne sind ja einfach total zentral.

00:22:31: Ich persönlich habe eine Vermutung dass es auch noch mehr Bedarf gibt ein einheitliches Verständnis von Transitionsplant zu schaffen.

00:22:42: wie komme ich da drauf?

00:22:43: Wir haben auch in verschiedenen anderen Studien reingeschaut die auch Fragen nach Transitions plan stellen und versuchen natürlich unsere Ergebnisse auch immer so ein bisschen zu validieren indem wir nach rechts und links gucken Das Kfk Klimabarometer, die sind ein Jahr zurück.

00:22:56: Wir sind weiter mit dem STM.

00:22:58: Die haben auch die Frage gestellt, Fragen aber ein bisschen anders.

00:23:01: Die Fragen nach einem Plan, die Treibhausgas-Ingestionen zu reduzieren.

00:23:04: Nämlich das Wort Transitionsplan.

00:23:06: und die Fragen insbesondere noch mal kleinere Unternehmen.

00:23:09: Und da ist die Quote, die einen Transitions-Plan haben etwas höher... insgesamt.

00:23:13: Und bei uns ist sie etwas niedriger, es gibt noch eine weitere Schule vom Deutschen Aktieninstitut die befragen nur Großunternehmen.

00:23:18: da ist die Quote ähnlich wie bei uns.

00:23:20: also auch hier ist jetzt wieder die Frage wohl nicht die Wahrheit.

00:23:22: aber was ganz interessant ist bei uns die kleineren Unternehmen also die mittelgroßen geben etwas mehr in der Tendenz an als die größere Mittelständler oder etwas häufiger dass sie einen Transitionsplan haben und als ich das zum ersten Mal gesehen habe dachte mir hoch warum kommt das denn her?

00:23:35: Ich hab mich gefragt verstehen Kleinere Unternehmen dasselbe unter einem Transitionsplan wie größer Unternehmen, wenn man ist zum Beispiel International Transition Plan Testforce Network reinguckt die sagen ja du brauchst eine Strategie.

00:23:46: Du brauchst einen Finanzplan finanzinstrumente Engagement Metricen Governments Verantwortung all das kommt diesen Transitions plan ein Riesending super anspruchsvoll.

00:23:55: ich frage mich ob kleinere Unternehmen das selbe im Gedächtnis hatten oder ob das Stöckchen über das sie gesprungen sind wenn die gesagt haben ja so ein Plan haben war mit so ein paar Maßnahmen einfach niedriger Hangen und deshalb eher auch die Ergebnisse sich dadurch ein bisschen erklären lassen.

00:24:08: Aber das ist immer das Spannende, wenn man versucht auch hier ein bisschen Kontext an das Ganze zu geben.

00:24:13: Okay also es heißt wir sprechen nicht immer alle die gleiche Sprache

00:24:16: tun wir sowieso ganz selten.

00:24:19: Das ist wirklich echt, das ist ein Riesenproblem.

00:24:21: Und wir sprechen auch in der Nachhaltigkeitswelt ganz oft von Begriffen bei allein das Wort Thema Transitionsplan.

00:24:26: Geh mal außerhalb unsere Bubble und frag mal was es ist.

00:24:29: also da bekommst du nun... Da guck dich die Leute teilweise an wie ein Auto und wir gehen davon aus dass aber jeder versteht was wir damit meinen Also ich glaube das ist auch ein ganz ganz wichtiger Aspekt für uns in der Nachhaltigkeitsbubble, dass wir inzwischen eine Sprache haben, die mit der Wir und Zuneid alle verstehen.

00:24:46: Wobei ich da mal zu stimme.

00:24:47: Ich glaube, wir sprechen oft von Themen und denken über das Gleiche und haben trotzdem eigentlich ein ganz anderes Verständnis davon.

00:24:55: Aber oftmals ist es ja auch so, mit anderen Personen in unserem Unternehmen sprechen und davon ausgehen, dass uns jeder versteht.

00:25:03: Mit dem was wir sagen aber ja mittlerweile so viele Akronüme und Begriffe die sehr spezifisch sind da müssen wir echt aufpassen, dass wir so sprechen das uns jeder verstehen kann, sagen wir es mal so.

00:25:14: Da machen wir kurz einen praktischen Einschub um das tatsächlich auch dann für alle die zuhören in der Praxis sind beantworten zu können oder besser machen zu können.

00:25:22: Und danach schauen wir wieder in den STM rein.

00:25:24: Ich habe bei euch gesehen, Enkel, ich glaube ihr habt hundertzwanzig da musst du mir jetzt kurz mit dem wording helfen.

00:25:29: Botschafter auch grobbenweit die das Thema vorantreiben.

00:25:32: Da gibt es ein paar, die haben den Titel Koordinator oder Koordinatoren und ein paar sind glaube ich verantwortlich, ne?

00:25:38: Ich glaube hundert zwanzig die das verantworten jeweils in ihrer Sparte um siebzehn die das koordinieren.

00:25:43: Ja, also wir haben Nachhaltigkeitskoordinatorinnen und KoordinatorInnen und Nachhaltighalsbeauftragte.

00:25:49: Das ist insbesondere bei uns wichtig für die Berichterstattung weil in unserem Nachhaltigkeitbericht rund ungefähr neunzig Unternehmen mit dem Bericht abgedeckt werden und wir müssen natürlich sicherstellen das hast du ja auch am Anfang schon gesagt dass wir trotz unserer breiten Portfolios und unsere sehr unterschiedlich aufgestellten Unternehmen in der Gruppe nicht Äpfel mit Böhren vergleichen und dafür haben wir diese Strukturen geschaffen diese Rollen geschaffen.

00:26:14: Das sind aber nicht Personen, die jetzt das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben.

00:26:18: im Sinne von ich bin hier mal jemand und erzähle den Leuten links oder rechts von mir... Schallt man den Lichtschalter schneller aus.

00:26:25: Das sind vor allem auch Leute, die sich fachlich wirklich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen und uns die Daten und Informationen liefern, die wir wiederum dann in unserem Bericht zusammenfassen müssen.

00:26:34: Genau das sind inzwischen auch deutlich mehr als hundertundzwanzig

00:26:37: Beauftragte.

00:26:37: war das Wort nicht verantwortlich?

00:26:39: Die Auftragte

00:26:39: weil die Verantwortung – und das ist glaube ich ganz ganz wichtig – die Verantwortung liegt da wo auch die finanzielle Verantwortung liegt.

00:26:46: Sprich ein Gruppenvorstand für die Gruppe im Thema Nachhaltigkeit auch verantwortlich.

00:26:51: Ein Geschäftsführer oder eine Geschäftsührerin ist für ihr eigenes Unternehmen, verantwortliche genauso für die Nachhaltigkeitsthematiken wie für die Finanzthematik.

00:27:00: Die Verantwortung liegt da wo sie hingehört.

00:27:02: Sie bekommen Unterstützung natürlich operativ zum Beispiel bei der Datenerfassung und das sind dann die nachhaltig keitsbeauftragten.

00:27:09: Und damit tatsächlich in jedem Unternehmen teilweise auf einzelner Niederlassungsebenepersonen und wie du richtig gesagt hast dann noch mal in den Spaten.

00:27:17: Und worauf ich hinaus wollte ist, ihr habt zusätzlich noch ein Handbuch geschrieben was ihr denen an die Hand gebt.

00:27:22: Ich glaube um genau diese Themen dann wirklich so greifbar zu machen dass es eben nicht Klimatransitionsplan heißt sondern die Menschen links und rechts von ihnen auch verstehen warum sie gerade angesprochen werden.

00:27:32: Richtig also das ist inzwischen unsere heilige Bibel ordentliches Dokument geworden.

00:27:39: Wir haben verschiedene Updates gemacht, ich glaube wir sind inzwischen bei Version zehn oder elf allein im letzten Jahr weil wir eben immer wieder Fragen bekommen und das ist eigentlich auch so eine Erkenntnis die wir hatten.

00:27:51: In den ESRS ist sehr oft sehr klar vorgegeben worüber gesprochen wird und vieles ist sehr detailliert vorgegen und viel.

00:27:58: es aber wird ganz frei gelassen, ja.

00:28:01: Und dann muss man natürlich schon schauen worüber sprechen wir und das geht dann alleine schon beim Thema beispielsweise Schulungsstunden los.

00:28:09: Ja was heißt denn Schulungs-Stunde?

00:28:11: Ist es eine Schulungs Stunde wenn du zack ist jetzt vor mir im Büro stehst und dich mal ne Stunde hinsetzt und sagst inkling ich erzähl dir jetzt mal ein bisschen was.

00:28:19: oder ist es erst eine Schulungstunde wenn wir sagen ich kriege danach ein offizielles Zertifikat und da habe ich ne Unterschrift runter und ich bin dann irgendwie keine Ahnung zertifizierte DGNB Auditorin Alleine das, was wird als Schulung verstanden?

00:28:32: Sind das nur interne Schulungen?

00:28:33: sind es nur externe.

00:28:34: Es sind es beides.

00:28:36: Da hatten wir am Anfang ganz viele Fragezeichen wie gesagt die in den ESS auch nicht richtig beantwortet werden.

00:28:40: und um da eben sicher zu können dass wir alle auch wirklich ganz genau vom Gleichen sprechen haben wir dieses Handbuch intern aufgesetzt Das für uns natürlich auch sehr gruppenspezifisch ist weil's eben alle Thematiken mit aufnimmt die da irgendwie drum rum spielen.

00:28:55: Und wir haben echt festgestellt, das war wirklich ganz, ganz wichtig.

00:28:58: Weil sonst weiß ja keiner oder keine was sie richtig beantworten soll.

00:29:02: Wir halten fest, wir müssen die Artenweise wie wir intern kommunizieren verbessern.

00:29:07: Also weil es ist so einfach, ich merke das auch immer wieder.

00:29:10: Es ist ein kleines bisschen mein Haus, mein Boot, mein Flugzeug.

00:29:14: wenn man in der Bubble redet... ...ist so'n kleinest bisschen, den wir so'nen übertrumpfen werde ISRS, drei Punkt fünf Punkt acht Punkt sechs Punkt runter beten kann so ungefähr und genau weiß was da wortwörtlich drinne steht.

00:29:26: Das is in der Bubble natürlich sehr cool aber es hilft einem nicht in der Abteilung oder im Unternehmen weiterzukommen.

00:29:31: Da muss man wirklich die Geschichte erzählen.

00:29:33: Das

00:29:33: hast du auch wirklich überall, also wir hatten letztens einen Meetings fand ich super spannend.

00:29:38: da hat mein Chef vor sehr vielen Führungskräften das Thema Nachhaltigkeit nochmal hervorheben wollen und meinte ja jetzt kommt die EPBD und das bedeutet ja dass wir uns dieses und jedes noch mal genauer anschauen müssen etc... Und dann war ich mal so frei und habe danach nochmal gefragt meinte ich würde gerne nochmal erklärt bekommen wofür steht den EPB D?

00:29:58: nochmal?

00:29:58: Was ist es?

00:30:00: Kann mir das hier einer erzählen?

00:30:02: So und es konnte keiner.

00:30:05: Nur kurz ich halte fest nicht, dass du intern eins auf den Finger bekommst.

00:30:08: Das hast Du nicht in dein Chef gerichtet sondern in den Raum.

00:30:10: Nach dem Motto hat der Raumverstand noch über wir gerade reden?

00:30:13: ne?

00:30:13: Nein natürlich absolut!

00:30:14: Also mein Chef kann das hoch und runter bieten um Gottes Willen.

00:30:18: Nein aber weil wir beide eben in der Woche in sehr sehr vielen EPBD-Sitzungen saßen und Workshops und daran gearbeitet haben.

00:30:25: und dann vergisst man eben auch mal schnell die Leute, die am Gegenüber sitzen das im Zweifel nicht wissen dass EPBD für Energy Performance of Buildings Directive steht und eine EU Direktive ist.

00:30:36: Und dass es da ums Thema Energieeffizienz etc.

00:30:40: geht Das ist halt, das möchte ich nur sagen.

00:30:44: Das ist ja ein Phänomen.

00:30:45: Das haben wir sehr oft, dass wir selbst auch und dann nehme ich mich nicht aus Thematiken haben wo wir so detailliert drin sind Dass wir irgendwie automatisch davon ausgehen Ja da spricht doch gerade eigentlich jeder darüber Und jeder versteht das und weiß dass worum es ungefähr geht.

00:30:59: und dem is eben nicht So weil wir einfach so eine komplexe welt mit so vielen themen sind.

00:31:03: aktuell dass Wir einfach schauen müssen kann mir mein gegenüber noch folgen.

00:31:08: Ich meine, wir wissen uns alle bei den ESS spätestens oder bei auch Scope eins Punkt drei Punkt irgendwas.

00:31:15: Ich weiß nicht ja da geht es dann wirklich teilweise so in die Tiefe das wir gucken müssen.

00:31:19: können wir's nicht einfach mal wieder so ausdrücken dass wir alle mitnehmen grundsätzlich immer überall.

00:31:27: ich finde dem Moment immer extrem spannend wenn ich in Unternehmens Trainings die ich gebe an verschiedenen Business Schools vor eine Gruppe trete die von einem Unternehmen geschickt wird und die vorher wenig bis gar nichts mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hatte.

00:31:43: Und man führt dann die Teilnehmenden, in die ich nenne das immer Alphabet Soup of Sustainability ein.

00:31:49: Ich finde, es hat sowas von so einem Ketchup-Effekt.

00:31:52: Bis zum Green Deal war die Landschaft noch relativ überschaubar.

00:31:56: Es gab nicht nur ein paar Klimaabkommen, es gab ein paar regulatorische Themen, ein paar Standards auch im Reporting aber danach... Kam ja nach und nach wie auf so einer Ketchupflasche, die du lange schüttelst.

00:32:05: Und erst kommt nichts.

00:32:06: Wirst dich auf die Kette ketch auf deinen Nudeln bringen!

00:32:08: Auf einmal kommt alles.

00:32:09: auf einmal weil du halt zu lang geschüttelt hast... ...und so ist es auch mit der ganzen Regulatorik an vielen Stellen.

00:32:14: Das hat ja echt einen Worker-Salat ergeben.

00:32:16: und wenn man dann vor die Gruppe und versucht, eine gemeinsame Sprache zu finden.

00:32:19: Und diese ganzen Abkürzungen einigermaßen so einzuführen dass man damit arbeiten kann merkt man erst mal selber manchmal im was für einem Rabbit Hole man so täglich ist wenn man sich mit diesem Regulatorikradar beschäftigt wo ganz viele Punkte momentan aufpoppen und dann auch wieder verschwinden und dann wieder aufpopken aus der Unternehmenssicht sozusagen und das ist schon etwas was vielleicht manchmal zu sehr unterschätzt wird tatsächlich ja

00:32:42: So, das haben wir quasi als einen kleinen Exkurs.

00:32:45: Hat mir das Thema Kommunikation.

00:32:47: und wie können wir dafür sorgen dass wir besser verstanden werden?

00:32:49: Und dann auch im Unternehmen damit weiter vordringen selbst wenn an der ein oder anderen Stelle regulativ der Druck wegbricht?

00:32:56: Jetzt haben wir definitiv noch zwei Themen aus dem STM die ich ansprechen will.

00:33:00: Wir greifen mal direkt das Business Case-Thema raus.

00:33:02: Später komme ich noch auf das Thema Banken.

00:33:04: und ist der Druck da wirklich so groß wie wir gerne hätten?

00:33:07: Aber erst einmal business case.

00:33:08: also das waren ja korrigier mich Manuel die siebzehn Prozent Die sagen so, wir haben wirklich ein Business Case für uns entdeckt.

00:33:15: Heißt das alle anderen?

00:33:17: Schmeißen wirklich nur Geld raus und sind sauerweise keine Ahnung, fünfzig-hunderttausend für die ESG Software ausgegeben haben und nichts bei rumgekommen ist.

00:33:23: oder?

00:33:24: ich glaube, ich habe das sogar demnächst irgendwo gelesen es waren mehrere Millionen für eine riesige Gruppe, die die EUDR mit Software abdecken wollte und jetzt das Gefühl hat so... Das Geld hätten wir auch woanders investieren können.

00:33:34: also wie differenziert ist dieses Bild?

00:33:37: Da würde ich deine Aussage, dass das Geld zum Fenster rausgeschmissen ist.

00:33:40: Tatsächlich gerne widersprechen und diese sitzen prozent auch gerne nochmal so ein bisschen kontextualisieren.

00:33:46: also Ich überlege gerade wo ich starte weil ich glaube man könnte überall und nirgends starten.

00:33:50: vielleicht einmal ganz kurz zu diesen siebzehn Prozent erstmal dann komme ich noch mal zur eins.

00:33:53: zwei kurzen Gedanken mehr.

00:33:55: Es ist ja noch ein bisschen anders als die Ergebnisse sagen Erkennst du beziehungsweise ein Unternehmen einen finanziellen Mehrwert bei der Integration von verschiedenen sozialen und ökologischen Nachhaltigkeits-Themen und Aktivitäten?

00:34:07: Und da sagen erstmal, ja ich würde mal sagen so grob aufgerundet, sechzig Prozent.

00:34:11: Ja diesen finanzielle Mehrwert sehen wir.

00:34:14: Die siebzehn Prozent kommen daher wenn man nur die betrachtet, die sagen Ich sehe den finanziell mehr Wert und der übersteigt auch schon die Kosten, die ich heute damit habe.

00:34:22: Das heißt, es sind ja deutlich mehr Unternehmen die sagen ich sehe einen Mehrwert und es gibt auch noch die Sagen.

00:34:27: Ich kann es gerade nicht einschätzen.

00:34:28: wenn man die noch dazu rechnet dann steigt der Anteil zumindest mal.

00:34:33: positiv bis ambivalent sind noch weiter und es sind am Ende des Tages ungefähr ein Viertel.

00:34:37: die sagen nie eigentlich schafft das Thema bei mir gar keinen relevanten finanziellen Mehrwert.

00:34:41: Wir haben im zweiten Schritt dann auch noch also wir fragen ja überwiegend die Nachhaltigkeitsexpertenunternehmen auch noch gefragt was denkt denn deine Geschäftsführung würde dir die Antwort ähnlich geben wie du die hier gerade gibst?

00:34:51: Und da haben uns ungefähr zwei Drittel, siebensechzig Prozent ungefähr zurückgeantwortet.

00:34:56: Ja die Geschäftsführung wird die Einschätzung wie ich es jetzt hier getroffen habe ähnlich schätzen.

00:35:00: also scheint es relativ vorüber einstimmen auch zu gehen.

00:35:02: Also das ist so ein bisschen.

00:35:03: deshalb würde ich als auch ein bisschen positiver sehen.

00:35:05: trotzdem sind die siebzehn prozent ja.

00:35:07: irgendwie tun die ein bisschen weh, auch für uns.

00:35:10: jetzt glaube ich hier drei Podcast wo wir sagen wir wollen das Thema ja weiter treiben.

00:35:14: Ich glaube aber dass es der Debatte insgesamt gut tut damit sich noch mal kritischer auseinanderzusetzen.

00:35:19: also ich habe über den letzten Wochen und Monate das muss nicht nur in unserer Studie liegen das kann auch an vielen anderen Sachen liegen.

00:35:24: Ich habe viel wieder von, also auch Newsetter bekommen.

00:35:27: Von Softwareunternehmen, von Beratungen die wieder viel stärker diesen Business Case oder Wirtschaftlichkeitsgedanken im Kontext der Nachhaltigkeit nach vorne gestellt haben weil manche andere Treiber stichwort Regulatorik nun mal eben jetzt mit wegfallen.

00:35:40: Und da ist es, glaube ich gut.

00:35:41: Wenn wir diese Debatte anstoßen und einfach auch sie weiterzudenken, voneinander zu lernen, Forum zu schaffen, wo wir Best Practices teilen... ...weil ich glaube das ist nicht eine Frage von gibt's im Business Case ja oder nein?

00:35:50: Also den gibt's auf jeden Fall!

00:35:51: Da brauchen wir nicht drüber diskutieren.

00:35:52: Die Frage ist ja nur die erreicht ihn als Unternehmen.

00:35:55: Ich glaub, da ist immer eine sehr, sehr individuelle Unternehmenssituation.

00:35:59: Eine sehr, seriere individuelle Unternehmungsrealität abhängig von meiner Branche ob ich produziere oder nicht.

00:36:04: wer sind meine Kunden?

00:36:05: wie bin ich finanziert, bin ich auf Bankenfinanzierung angewiesen?

00:36:08: über so viele verschiedene Hebel kann Mehrwert entstehen und deshalb hilft, glaube ich, einem einzelnen Unternehmen diese ganzheitliche Betrachtung.

00:36:15: Gibt es jetzt den Business Case oder nicht?

00:36:16: Ich glaube relativ wenig.

00:36:17: Ich glaube dieses Ergebnis was wir da berichtet haben, hilft eher so ein bisschen der öffentlichen Debatte und vielleicht auch als Signal Richtung Politik und das haben ja auch einige Bundestagsabgeordnete unsere Studie aufgegriffen.

00:36:28: also deshalb ist glaube ich dass er auf dieser Meta-Ebene ein wichtiges Signal auf der Unternehmensebene bringt.

00:36:35: diese Diskussion nicht so viel weil sehr individuell ist und für jeden, für jedes oder fast jedes Unternehmen würde ich mal behaupten könnte es ein Business Case werden.

00:36:46: Wobei ich da jetzt auch nochmal reingrechend möchte bitte wenn ich darf.

00:36:49: Manuel wir sind da, da sind wir uns vielleicht mal nicht ganz einig weil... Ich muss sagen ich bin da voll bei Zuckers Wenn man so Geschichten hört wie wir haben uns eine Software für mehrere wahrscheinlich dann ja hunderttausend Euro Wenn du meintest, es ist fast eine Million für beispielsweise die Vorbereitung der EUDR eingekauft.

00:37:10: Also man muss schon sagen dass viele Unternehmen und ich finde die EUDR ist ein ganz hervorragendes Beispiel sich eben darauf vorbereitet haben festgestellt haben Puh!

00:37:22: ordentlich in sich.

00:37:22: Insbesondere deswegen, weil sie so katastrophal formuliert ist und einfach so schwammig in vielen Punkten und dann wiederum so detailliert in anderen die überhaupt gar keinen Sinn machen.

00:37:33: Das muss man leider sagen wirklich wahnsinnig schlecht geschrieben von der Sache her unglaublich wichtig genau richtig meiner subjektiven Meinung nach, also dass wir uns damit auseinandersetzen auf jeden Fall nur leider die Umsetzung nicht gut gemacht.

00:37:49: So jetzt haben sich viele Unternehmen der letztes Jahr darauf vorbereitet weil es hieß ja das zum ersten Januar startet.

00:37:56: Und wenn man dann als sehr großes Unternehmen das Software einkauft und man muss sagen, dass Softwareunternehmen momentan da auch stolze Preise aufrufen ja also da sind wir wirklich bei so Lizenzgebühren teilweise hunderttausend-zweihntausend pro Jahr wo ich echt sagen muss Also Freunde gute preiste zum Sportliche Preise Ja Auch gerade für Großunternehmen nicht wenig Geld plus dann ja all die Ressourcen die man da reinsetzt in diese Vorbereitung.

00:38:23: Ich muss sagen, wir bei uns im Unternehmen hatten uns offensichtlich auch darauf vorbereitet, hatten da auch Anwälte dieses wirklich Satz für Satz durchgelesen haben viel Zeit, viel Mühe reingesetzt haben um die Fragen zu klären nur um dann irgendwie gefühlte drei Tage vorher mitgeteilt zu bekommen ach nee doch nicht wird jetzt nochmal um Jahr verschoben und nochmal umgeschrieben.

00:38:41: das frustriert natürlich enorm.

00:38:43: wenn wir über dieses Thema Business Case sprechen dann muss ich sagen also in diesem Fall was so diese regulatorischen Verschiebungen angeht Nein, da sehe ich in Teilen teilweise auch kein Business Case.

00:38:55: Aber das ist ja hoffentlich auch nicht das worüber wir sprechen wenn wir über das Thema Business Case von Nachhaltigkeit reden.

00:39:01: und deswegen ist da glaube ich die Unterscheidung sehr interessant weil bei manchen Dingen ist das finanzielle und der Ressourcenaufwand den wir reinstecken deutlich höher als dass was wir dafür rauskriegen.

00:39:11: also Ich kann sagen ich habe nichts herausgekriegt dafür dass unsere Anwälte sich mit der EU-DR beschäftigt haben keinen Cent.

00:39:18: Also das war, wenn man das so sagen möchte kein guter Business Case.

00:39:22: aber das ist auch nicht der über den ich jetzt reden würde und über den Ich als Business Case verstehe Wenn wir übers Thema Nachhaltigkeit sprechen.

00:39:28: Und dann Manuel ist ja eigentlich ganz interessant Darüber haben wir noch gar nicht geredet.

00:39:31: Wie haben es die Leute verstanden?

00:39:33: Als sie diese Frage beantwortet haben im SCM

00:39:35: Genau.

00:39:36: Also ich glaube, ich habe jetzt als du geantwortet hast, fand nicht das sehr so gut was du gesagt hast?

00:39:40: Ich hab die ganze Zeit nach dem Widerspruch gesucht zu dem, was ich vorher gesagt habe, aber ich bin nicht gefunden weil ich sich glaube also dass das was du sagtest ist ja ein super Beispiel wo Geld wirklich vielleicht auch zum Fenster rausgeworfen wurde vorerst.

00:39:53: Das widerspricht aber glaube ich nicht im Grundsatzgedanken, dass wenn du vielleicht die Innovationskraft des Themas nutzt es langfristig denkst und vielleicht in manchen Industrien, also um Branchen mehr oder weniger.

00:40:04: Aber das Thema langfristig damit auch zum Erfolgsfaktor machen kann.

00:40:07: es wenn es heute noch nicht der Fall ist.

00:40:08: Da glaube ich es gibt schon sehr viele Hebel sozusagen die value generieren können sei es jetzt auf der Kundenseite, sei es auf der Mitarbeiterseite, auf der Finanzierungseite Effizienz Seite Sei es bei Datenanfragen beantworten sei es bei Produktionseffizienzen usw.

00:40:23: Also deshalb glaubt da sind schon viele Valuehebel aber die sind halt nicht für jedes Unternehmen hier und jetzt gleichermaßen realisierbar.

00:40:30: Und das, was du gerade genannt hast ist ein wunderbares Beispiel für einen Case, glaube ich, wo auch Wert vernichtet wurde und weniger Wert geschaffen wurde.

00:40:39: Wo habt ihr denn schon Wert geschaffen, Inken?

00:40:41: Weil das hatte ich ja auch ganz am Anfang angekündigt.

00:40:43: Ihr seid eines der Unternehmen in der Baubranche, ihr seid gut unterwegs!

00:40:46: Ein Ding wo ich weiß, wo wir super unterwegs sind weil da schlägt tatsächlich den Bogen zu meiner allerersten Folge von Gewinne Zukunft.

00:40:51: Da hatte sich ein Pionier-Einbauunternehmen aus Voralberg zu Gast, Hubert Romberg.

00:40:55: Romberggruppe ähnlich wie die Zechgruppen machen auch Tunnel, die machen große Gebäude, also wirklich große Projekte.

00:41:01: und er hat damals eine neue Technologie an dem Markt gebracht mit einer Ausgründung Cree, wo sie auf Holze Britbauweise setzen.

00:41:08: Sparen Sie eine Emission, wenn sie Gebäude bauen.

00:41:12: Das sind wirklich große Gebäuden nicht nur Gartenlauben sondern mehrstöckige Gebäute wo der große CO-Zweidrei bei Zement massiv reduziert wird.

00:41:20: und ich habe jetzt bei der Recherche gesehen mittlerweile seid ihr investiert!

00:41:24: Ich glaube Romberg ist Grad ungefähr macht einen Umsatz von der Milliarde, ihr macht vierenhalb Milliarden.

00:41:28: Also richtig cool zu sehen dass eine Story vor vier Jahren da war er schon am Markt mittlerweile wirklich von vielen großen Playern getragen wird.

00:41:35: also für mich ist supergeile Erfolgstory wo es sich hier so ein Bogen schließt.

00:41:39: Da seid ihr also quasi mittlerweile beteiligt.

00:41:41: Ihr nutzt diese Holzebreed Bauweise in verschiedenen Projekten?

00:41:44: Ist das auch ein Business Case für euch?

00:41:47: Wo ihr sagt, das machen wir nicht nur damit unser Nachhaltigkeitsbericht besser ausfällt sondern weil die Kunden das tatsächlich wollen.

00:41:52: mal nicht mehr CO-Zweiß und dann Geld sparen?

00:41:54: Also wenn ich mich nicht alles täusch hatte, weil wir Cree und die Holz-Hybrid-Module schon lange bevor wir unsere Nachhaltigkeitsbericht hatten.

00:42:01: Ich glaube das alleine wird die Frage beantworten.

00:42:04: Wir würden auch glaube ich niemals etwas in der Größe machen um unseren Bericht etwas grüner zu färmen.

00:42:09: Manuel da sind wir uns tatsächlich sehr einig.

00:42:11: Die Stimme den vollzu.

00:42:12: es gibt einen ganz großes Potenzial und es gibt ein Business Case und das sehen wir in vielen verschiedenen Feldern.

00:42:18: Kannst jetzt die Holzer Hybrid Module nehmen?

00:42:20: Du kannst aber auch das ganze Thema Gebäude-Energieeffizienz nehmen.

00:42:24: Da haben wir jetzt gerade im letzten Jahr mit der ROMFS, also ROM Facilities Solutions eine komplett neue Firma gegründet.

00:42:31: Ich glaube, wir haben jetzt innerhalb von einem Jahr da über hundred und vierzig Personen angestellt.

00:42:36: Das alleine zeigt ja, dass wir da ein Investment haben weil wir an das Thema glauben.

00:42:41: Das würden wir niemals machen wenn wir nicht denken würden, dass das ein erfolgreiches Konzept ist und weil wir da einfach ganz klar sehen das Thema Gebäude-Energieeffizienz ist so eine große Chance und da sind wir so gut aufgestellt.

00:42:56: Wir haben mit uns, also jetzt nicht bei uns in der Gruppe direkt aber als Business Partner auch die Rommentechnikfirma, die sich da schon seit Jahren miteinander setzt, die eine Forschung und Entwicklung hat ja, die genau schaut wie können wir eigentlich mit Digitalisierung und jetzt dann auch mit KI den Gebäudebetrieb so effizient gestalten und so nachhaltig gestalten dass wir einfach in der Zukunft wirklich viel Ressourcen einsparen können.

00:43:20: Und ich fand es ganz spannend.

00:43:21: Ich habe neulich erst wieder gehört, wir haben alleine in Deutschland irgendwie knapp hundredsechzechsund achtzigtausend öffentliche Gebäude nur öffentliche Gebäude und knapp elf tausend Kommunen und diese Kommunen geben im Jahr über fünf Milliarden Euro für Energie aus und ein Großteil davon eben auch für den Betrieb von Gebäuden.

00:43:42: jetzt muss man sagen das ist ja eine hat ja ein riesiges Potenzial.

00:43:50: Also haben wir sowieso schon wie gesagt mit der OM sehr lange, aber haben wir einfach Know-how und Kompetenzen die dafür benötigt werden genau das umzusetzen.

00:44:00: Und wenn wir jetzt nochmal zurückgehen zu der EPBD beispielsweise es ist ja schon wieder eine Regulatorik die da auf EU Ebene kommt, die eben auch vorgibt Themen wie Null Emissionsgebäude ab zwanzig dreißig Sanierungsquoten immer zuerst von öffentlichen Gebäuden, dann auch von privaten.

00:44:17: Da ist ja so viel Musik drin in dem Thema.

00:44:20: also ich glaube wer das nicht erkennt hat es leider noch nicht richtig verstanden und demzufolge bin ich da sehr froh dass wir da... Also gerade bei der RomFS.

00:44:30: das ist eine junge coole richtig gut aufgestellte Truppe, die daran auch wirklich glaubt und das Thema so der Maßen gut spielt.

00:44:41: Das ist für mich einfach ein sehr schönes Beispiel bei uns.

00:44:43: jetzt ganz explizit!

00:44:45: Und nur kurz, dass die Leute nicht verwirrt sind.

00:44:47: Wir hatten einen Raum auf unterschiedlichste Weise.

00:44:49: gerade wir hatten noch ein Berg die schreiben sich mit H bei denen war es die Ausgründung Cree.

00:44:54: da seid ihr eingestiegen als Zechgruppe als Investor und nutzt das auch in euren Projekten.

00:44:59: Das andere schreibt sich ROM.

00:45:01: das ist ein anderes Projekt das eure eigene wahrscheinlich ausgründungen oder dergleichen.

00:45:04: aber das heißt wo ihr auch neues Team aufgestellt hat und jetzt am Startzeit mit einem neuen Produkt auch sehr erfolgreich.

00:45:11: also das heißt es funktioniert.

00:45:12: Ich hatte in der letzten Jahre ein Training mit einem großen Unternehmen und wir saßen zusammen, mit um thirty fünf Mitarbeitenden.

00:45:18: Und einen Vorstandsmitglied war auch mit dabei.

00:45:20: Wir haben das genauso diskutiert wie wir drei das jetzt gerade machen.

00:45:23: was ist der Mehrwert?

00:45:24: Was sind die Kosten?

00:45:25: Und wir kamen nicht zum Ergebnis weil du kannst auch nicht alles quantifizieren.

00:45:28: Gerade auf der Mehrwärtsseite kannst du vieles noch nicht quantifiziert werden, weil bestimmte Externalitäten auch einfach noch nicht internalisiert sind weiß keine Preise gibt für bestimmte Dinge, die du als Unternehmen politisch oder irgendwie in der Gesellschaft verschlechterst.

00:45:40: Deshalb kann man sich dann lange drum drehen.

00:45:42: Wir kamen aber nicht auf die eine Zahl am Ende ob das Thema sich jetzt gerade rechnet oder nicht.

00:45:46: und dann stand dann in der Diskussion der Vorstand auf und hat gesagt Leute Wir machen das jetzt, eine Beliefer.

00:45:54: Das Thema wird uns erfolgreicher machen und kurz nach vorne.

00:45:58: Und das heißt nicht dass jedes Unternehmen die Entscheidung so treffen muss.

00:46:02: aber es war auf jeden Fall ein Moment der noch länger mit mir resoniert hat weil es glaube ich sehr ans Herz der Debatte geht wie wir gerade haben die unterschiedliche Unternehmen damit umgehen.

00:46:12: Es ist eine Diskussion da könnten wir eine ganze Staffel draußen machen.

00:46:15: Was mich doch ein bisschen verwundert hat Manuel ist, ich hatte in vielen Folgen das Narrativ im letzten halben.

00:46:20: Ja ja okay der Omnibus rollt aber auf der Finanzseite ist die EU ziemlich hinterher und kommt noch mit Instrumenten die plötzlich die gleichen Daten einfordern.

00:46:29: also ich sag mal die Daten wo man vorne im Schaufenster dachte Juhu wir müssen sie nicht mehr ins Schaufenste hängen weil das bleibt uns sehr spart.

00:46:35: da kommt dann durch die Hintertour der Banker und will die Daten für seinen eigenen Transitionsplan den er jetzt ab sechsundzwanzig plötzlich einreichen muss und vorher nicht musste.

00:46:43: Aber In Euer Report fand ich spannend, weil ihr habt ja auch gefragt die Finanzwirtschaft.

00:46:49: Wie relevant ist das Thema Nachhaltigkeit in den Gesprächen mit euren Partnern?

00:46:53: In der Real Wirtschaft?

00:46:55: und das war sehr wenig.

00:46:57: Ich glaube es war nur so ein Drittel und das Spannende waren Es war auch zu neun Prozent weniger relevant als im vorherigen Bericht.

00:47:04: Genau da sind wir wieder bei den Einschätzungsfragen Sentiment Fragen Und dass sieht sich wie ein roter Faden durch die Studie.

00:47:11: wenn wir fragen nach der Priorität dem Unternehmen Von Nachhaltigkeit ist es rückläufig, im Austausch mit Banken war's leicht rückläufig.

00:47:18: Es ist weniger relevant gewesen und auch auf der Bankenseite also unabhängig voneinander haben beide Parteien, Banken und Unternehmen uns gleichermaßen zurückgespiegelt dass das Thema etwas weniger relevant hatte als noch in Feuer.

00:47:29: Und natürlich wir haben uns die Frage gestellt wie kann man das vielleicht doch einordnen?

00:47:33: weil wir natürlich auf der bankenseiten nach wie vor einen stärkeren regulatorischen Prussschaden der auf der Realwirtschaft Seite nun jetzt in Teilen entschärft ist.

00:47:41: Und deshalb finden wir, ist es wichtig da dran zu bleiben diese Fragen auch in Zukunft zu stellen und zu schauen.

00:47:47: Ob sozusagen dann auch im realen Austausch miteinander das Thema dann wirklich auf den Tisch kommt?

00:47:53: Dass es mehr ist als ein bisschen stiefmütterlich ein paar KPIs abfragen oder ein paar Checkboxen zu ticken.

00:47:59: Das wird sich vor allem in Zukunft zeigen.

00:48:01: also die Banken mit denen wir sprechen.

00:48:02: Es gibt ja auch einige große Bankenverbände sind Partner bei uns oder auch einige Privatbanken.

00:48:06: Wenn wir mit denen reden, dann sagen die natürlich.

00:48:08: Wir integrieren das jetzt systematisch in unsere Risikomanagement-Systeme.

00:48:12: Wir müssen einiges tun.

00:48:14: Wir haben der MRISC-Novelle, die EBA Guidelines – jetzt wird das ins Kreditwesengesetz auch gesetzlich verankert – und da kommt eine ganze Menge.

00:48:22: Da führt gar kein Weg dran vorbei.

00:48:24: Und ja, dann wird es sich ja in der Zukunft ja auch zeigen wie sich dann auch die Zahlen dann entwickeln ob das auch wieder mehr Fahrt aufnimmt in den Gesprächen.

00:48:32: Aber das heißt ich war jetzt schon ein bisschen traurig, weil ich das Gefühl hatte so narrativ als ich auch versucht habe hier im Podcast hochzuhalten wurde dadurch eure Zahlen erst mal wieder unterminiert.

00:48:40: Weil eigentlich hätte es ja in die andere Richtung gehen müssen vom letzten STM zu diesem STM dass es zehn fünfzehn zwanzig Prozent mehr werden nicht weniger.

00:48:46: Das

00:48:47: tut mir leid, dass wir dich da mit der Studie enttäuschen.

00:48:51: Ich muss aber auch leider sagen, es ist ganz spannend.

00:48:53: Weil Manuel hat ja gerade zum Beispiel die Ebergeitlein angesprochen und man sieht jetzt auch in den Medien dass die ersten Banken wirklich hohe Teilweise Millionen Strafen zahlen müssen weil sie ihre Klima-Risiken nicht der EZB so offen gelegt haben wie Sie es hätten tun sollen.

00:49:08: also das passiert auf der einen Seite das muss man hier auch mal ganz klar sagen und auf der anderen Seite kann ich auch so aus meiner Erfahrung im letzten Jahr mitgeben, weil auch mit vielen anderen, mit denen ich gesprochen habe.

00:49:24: Leider ist es nicht so wie wir uns das vielleicht zum einen wünschen und man zum anderen vermuten würde gerade mit diesen Millionenstrafen am Horizont.

00:49:33: Nachhaltigkeit ist nicht in jedem Finanzierungsgespräch das große Thema.

00:49:37: Mein

00:49:37: Zwischenfazit ist es genau das was wir am Anfang auch schon anhatten Es wird fragmentierter Und man kann es in die eine Richtung auslegen oder in die andere Richtung.

00:49:46: Da kommt zu dem, was ich in der Anmoderation gesagt hatte.

00:49:49: Also spannend ist das euer Bericht bis zur AfD vordringt?

00:49:52: Das heißt ein Bericht, dass sich mit Nachhaltigkeitsberichterstattung und den Daten befasst quasi so weite Kreise zieht, das finde ich erstmal positiv.

00:50:01: Kurios aber, dass dann ausgerechnet solche Player versuchen das als Fundament für ihr eigenes Narrativ zu nutzen!

00:50:08: Das Fazit daraus ist gerade rangeln alle drum, Was ist die eigentliche Geschichte, wohin bewegt sich die Welt?

00:50:14: Und für mich das Wichtigste daran ist als intrinsisch motivierte Menschen in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit.

00:50:20: In welche Geschichte können wir gerade wirklich glaubwürdig erzählen und wie behalten wir auch die Deutungsfuhrheit?

00:50:25: Ich glaube dass kann ich nur dreimal unterstreichen.

00:50:27: Wir sind ja mit vielen Medienpartnern verbunden im Austausch mit Politikerinnen und Politikern.

00:50:33: Es ist glaube ich auch noch mal ein Narrativ was oder generell gesamtgesellschaftlich gerade stückweit neu verhandelt wird.

00:50:40: Wir sehen das beim Reporting.

00:50:42: Wie viel Reporting brauchen wir, wieviel Transparenz um erfolgreich zu transformieren relevante Wirtschaftszweige?

00:50:48: Wir sehen es aber auch dann wenn's dann wirklich ins Investitionsverhalten und vielen Dingen reingeht dass mehr abgewogen wird.

00:50:54: also Es wird fragmentiert auch glaube ich noch mit Zeit lang bleiben.

00:50:57: Ich glaube auch zum Beispiel reporting wird noch fragmentierter damit weniger die frage sein Mache ich jetzt reporting ja oder nein?

00:51:03: sondern es wird einfach viel mehr form des reporting geben von verpflichtend bis freiwillig oder auch eher so bilaterale Vereinbarungen, dass du nur einzelne Rating-Tites und einzelne KPIs auf Anfrage.

00:51:15: Auch das ist ja eine Form des Reporting Stops mit alles fragmentiert und da müssen wir uns glaube ich in den nächsten Jahren ein bisschen darauf einstellen, dass dieses Ringen um das Narrativ weitergeht.

00:51:24: Wir wurden auch schon drauf angesprochen als STM.

00:51:26: naja aber ihr seid ja eine Studie die also aus der Battle ursprünglich kommt.

00:51:30: Du hast es selber gesagt zack ist ne?

00:51:31: Auch BNW und Baum sind alle mit dabei.

00:51:34: Aber dann nimmt ihr ja teilweise den Leuten ein bisschen Wind aus ins Segeln, wenn die Ergebnisse auch zeigt.

00:51:40: Die vielleicht nicht so in das Narrativ passt was man sich wünscht.

00:51:43: und Das ist ein Argument was mich natürlich auch beschäftigt.

00:51:46: aber ich glaube halt dass wir dieses Narrativen nur dann glaubwürdig erzählen können und auch die Debatte glaubwürdig prägen können Wenn wir halt bei dem bleiben Was die Realität abbildet?

00:51:57: So das können wir natürlich auch nicht perfekt keine Studie ist perfekt.

00:52:00: Aber ich glaube nur auf dem fahrt kann man wirklich vorwärts kommen Und wie Inge das sich schon gesagt hat, sich nicht in Win-Win-Wonderland Debatten sozusagen eher zu verlieren.

00:52:11: Inge dann gehört das Abschlussstatement dir und ich verweise noch auf den dritten Hut den du trägst weil du bist ja auch im Hauptverband der deutschen Bauindustrie da im Ausschuss nachhaltig kann ich glaube du leitest ihn sogar.

00:52:20: Das heißt dass ist ja genau der Punkt wo die diese Diskussion stattfinden kann ich mir vorstellen.

00:52:25: zum Hauptverbannt Industrie prallen alle Sichtweisen aufeinander die man möglicherweise diskutieren kann.

00:52:31: das heißt wie gehst du da in den runden vor?

00:52:35: Also welches Narrativ spinnst du und wie sorgst du dafür, dass die deutungshoheit so ein bisschen bei uns bleibt.

00:52:40: Das

00:52:40: wäre jetzt die perfekte Frage um noch mal einen ganzen Podcast von vorne zu starten weil das als Abschlussfrage spannend gestellt.

00:52:50: Da komme

00:52:50: ich gerne drauf zurück in ein paar Wochen.

00:52:52: ja

00:52:53: würde einfach sagen Glaubwürdigkeit heißt doch genau das was Manuel auch gerade angesprochen hat Ein ehrlicher Umgang mit einer Faktenlage.

00:53:00: Und genau das machen wir sowohl im Lenkungsausschuss in der Bauindustrie als auch bei uns im Unternehmen, was ich generell mache.

00:53:07: Ich glaube dass wir einfach uns ehrlich Themen anschauen müssen, dass es eben nicht schwarz-weiß ist und dass es gerade nicht einfach zu beantworten ist weil die Antwort immer wieder irgendwo oder die Wahrheit liegt immer irgendwo dazwischen.

00:53:20: Und das anzuerkennen und gleichzeitig dann daraus, das zu nehmen was uns in die Zukunft bringt ohne uns zu sehr an der Vergangenheit festzuhalten ist glaube ich das was uns allen weiter hilft.

00:53:33: Gleichermaßen eben ohne sich in Wunschgedanken zu verhängen sondern einfach mit einer gesunden Spur an Pragmatismus

00:53:41: Das mit dem Wunschgedanken ist.

00:53:42: vielleicht hatten wir so ein kleines bisschen auch einfach getrieben durch die Regulation so ein bisschen zu sehr.

00:53:48: Dieses Versprechen von, es ist doch so ein... Ich glaube das hat eine von euch auf dem Vorgespräch gesagt.

00:53:52: So win-win wonderland.

00:53:54: Also

00:53:55: wir haben hier Nachhaltigkeit und eine Rechniennachhaltigkeitsziele gleichzeitig haben ja mehr Resilience.

00:54:00: Gleichzeitig können irgendwie unsere Startup Ideen im Markt pushen und das wird schon alles richtig dufte.

00:54:05: Und wir hatten's sehr einfach weil wir konnten am Ende des Tages immer sagen naja gut am ende müssen wir.

00:54:10: deswegen interessiert es mich gar nicht ob du dran glaubst oder nicht.

00:54:13: Jetzt ist auch eigentlich die Phase wo wir uns mal wieder wirklich drüber unterhalten können.

00:54:16: warum machen wir es denn?

00:54:19: Auch wenn wir es nicht müssen, was bringt das uns?

00:54:21: Was hat es mit Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit mit Risikominimierung zu tun.

00:54:25: Und wie kann es uns wirklich auch in die Zukunft bringen?

00:54:28: Da kommt jetzt drauf an!

00:54:30: Ich finde es einfach schön, dass wir uns jetzt auf einer auch positiven Note sozusagen dann heute voneinander wieder trennen.

00:54:36: Und ich wollte die nochmal ganz kurz unterstreichen weil ich hatte für deine Hörerinnen und Hörersack ist noch ein klein bisschen Recherche gemacht was auch gute Trends sind und du hattest ja vorhin schon am Eingang gesagt des Podcasts hey der SCN zeigt ja auch Daten werden mehr und mehr Ziele und das ist erstmal alles gut auch wenn manche der Dinge vielleicht ein bisschen symbolisch sind um das dann reelle Umsetzen manchmal noch ein bisschen fehlt.

00:54:55: aber auf dieser Datenbasierten Ebene kann man, glaube ich noch mal unterstreichen auch global.

00:54:59: Wir haben jetzt auch viel über Deutschland gesprochen aber vielleicht nochmal so ein zwei die aus meiner Hausaufgabe Vorbereitung für diesen Podcast hervorgegangen sind und vielleicht eine gute Stimmung machen.

00:55:06: wir sehen das Investoren signifikant über die letzten Jahre.

00:55:10: immer mehr ESG-Daten nachfragen weil der Umsatz dieser Anbieter extrem gestiegen ist heißt am Kapitalmarkt sind die Daten weiterhin gefragt.

00:55:18: Der Sustainable Finance Markt ist widerstandsfähiger als gedacht.

00:55:21: Nachdem er in den twenty fünf zwanzig ein bisschen eingebrochen ist hatte die ING jetzt eine Prognose veröffentlicht.

00:55:25: Der Markt zieht wieder an, also alles was Green Social Sustainability Bonds and Loans und Link Bonds & Loans angeht.

00:55:33: Die ISSB-Nachhaltigkeitsstandards, die IFRS S.I und S.II werden in über sieben Dreißigrechtsräumen weltweit nach und nach jetzt mittlerweile adaptiert und werden auch dafür mehr Daten und mehr Standardisierungen und Vergleichbarkeit sorgen, China und UK entwickeln eigene Standards.

00:55:49: Carbon Disclosure Projekte sind die Anzahl der Unternehmen, die Treibhausgasemissionen weltweit berichten.

00:55:53: Über die letzten Jahre auf jetzt über zwanzigtausend vierhundert Unternehmen angestiegen haben sich vervielfacht über die letzten.

00:56:00: Also ich will damit nur sagen, auf dieser Datenseite auch global.

00:56:03: es ist positiv dass sich total viel tut.

00:56:05: Die Frage ist einfach wann übersetzt sich das dann auch in noch konsequentere Entscheidungen?

00:56:09: Das war eine richtig coole Zusammenfassung!

00:56:11: Ich glaube dich werde auch nochmal fragen mir das runterzuschreiben weil das würde ich gerne in den Newsletter reinpacken.

00:56:15: Das ist so ne schöne Übersicht, ne gute Newsübersicht.

00:56:18: Vielen vielen Dank euch zwei.

00:56:20: Es war eine wilde Diskussion, wir sind hin und her gesprungen!

00:56:23: Der STM selbst ist viel strukturierter als mein Skript für diese Folge war.

00:56:27: also wer wirklich genau reinschauen will und wissen wie welche Zahlen stehen dahinter auf welcher Basis haben wir diskutiert?

00:56:33: ladet euch den STM noch runter.

00:56:35: ich verlinke in den Show Notes wendet euch direkt an Manuel wenn ihr ganz konkrete Fragen habt easy zu finden auf link denn auch Manuel verlinkt in den show notes dass ihr mit Inken sprechen wollt, wie sie das Thema übersetzt.

00:56:47: Wie Sie die ganze Narrative in Ihrem Unternehmen vorantreibt in der Zechgruppe.

00:56:51: Brecht sie an?

00:56:51: Sie ist ja nicht umsonst!

00:56:53: In der Pierschool for Sustainable Development freut sich jederzeit, mit ihren Piers zu sprechen.

00:56:57: Vielen vielen Dank euch zwei, vielen dank Inken.

00:56:59: Danke, Zack.

00:57:00: es war eine Freude dabei sein zu dürfen

00:57:02: und vielen Dank Manuel.

00:57:04: Ich sag auch ganz ganz lieben Dank.

00:57:05: Also abonniert noch schnell den Podcast auf die Glocke drücken und wenn ihr das Gefühl habt, dieser Podcast wäre super wertvoll für irgendjemanden, denen ihr kennt oder im Netzwerk habt dann freue ich mich enorm.

00:57:13: Wenn ihr ihn weiter empfehlt oder einfach ungefragt den Folgenlink an diese Person schickt.

00:57:18: und bis zur nächsten Folge!

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